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Zink, ein wahrer Freund der Haut


Zink, als lebenswichtiges Spurenelement, nimmt in der Dermatologie und Wundheilung eine besondere Stellung ein. Eine langfristige Zinktherapie begünstigt die Heilung unreiner Haut und Akne. In einem verbesserten Vitamin A–Stoffwechsel liegt der Grund für die Verminderung von Hautproblemen durch Zink.
Es ist auch notwendig, um das retinolbindende Protein
zu synthetisieren, das für einen Transport von Vitamin A im Serum sorgt. Viele Faktoren, die besonders in das Wachstum und die Differenzierung von Zellen und Gewebe eingreifen, werden von der biologisch wirksamen Form des Retinols geregelt. Die Talgsekretion wird von Zink reduziert, die Produktion von Talg sorgt nämlich, mit einher gehenden Entzündungen und Verstopfungen der Talgdrüsen, für Pickel und Hautentzündungen. Durch eine Supplementierung mit Zink bessert sich auch Neurodermitis. Grund sind die durch Zink vermehrt synthetisierten Prostaglandine, die entzündunghemmende und juckreizstillende Eigenschaften besitzen. Auch in der Therapie von Schuppenflechte und der als Scheckhaut beschriebenen Vitiligo hat sich eine Gabe von Zink bewährt.

Eine weitere Rolle nimmt Zink in der Wundheilung ein, alle Vorgänge zur Regeneration zerstörten Gewebes. Zink sorgt für eine Stabilität der Zellwände und ist besonders für rasch wachsendes Gewebe notwendig. Durch Verletzungen, Verbrennungen oder chirurgische Eingriffe kommt es über die Wunde zu starken Zinkverlusten. Der Zinkstatus spielt deshalb bei der Neubildung von Gewebszellen, für eine schnellere und bessere Heilung, eine entscheidende Rolle. Die Aktivität vieler Enzyme wäre ohne Zink nicht möglich. Ebenfalls ist das Spurenelement für die Bildung von Hormonen wichtig. Es ist an der Produktion von Abwehrzellen und somit an der Ausbildung eines starken Immunsystems beteiligt.
Die wenigen Zinkvorräte im menschlichen Körper passen auf einen Teelöffel. In allen Organen und Körperflüssigkeiten des Menschen sind sie in Spuren zu finden. Knochen, Muskeln, innere Organe, Sperma, Blut, Haare und Haut weisen einen besonders hohen Gehalt an Zink auf. Unter den Lebensmitteln sind Austern mit einem Gehalt von 220 Milligramm pro 100 Gramm der Renner, jedoch auch Muskelfleisch und Innereien sowie Getreide enthalten reichlich Zink. Milch- und Milchprodukte sind mäßige Zinklieferanten, Obst und Gemüse hingegen sind relativ zinkarm. Bei der Verwertung von Zink ist zu beachten, dass der Körper Zink aus tierischen Lebensmitteln besser verarbeiten kann, als aus pflanzlicher Kost. Entscheidend ist, in welcher Form das Spurenelement aufgenommen wird. Das in Vollkorngetreide vorkommende Phytat bildet mit Zink schwerlösliche Komplexe und vermindert somit die Resorption. Phosphat, das vermehrt in Fast Food und Cola vorkommt, beeinträchtigt die Zinkverwertung. Organische Substanzen wie Vitamin C und tierische Eiweiße hingegen verbessern die Zink-Resorption (1). Lässt sich die Zufuhr über Lebensmittel nicht sicherstellen oder ist der Bedarf erhöht, ist die zusätzliche Einnahme von Zinkpräparaten empfehlenswert. Das Spurenelement kann der Körper am besten in Form organischer Verbindungen wie Zink Histidin oder Zink Cystein aufnehmen.
Quelle:
(1)DGE (2000): Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr. Umschau/Braus. S.191-194

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