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Gesundheit

Fasten, ein Mittel gegen Winterspeck?


Hüfte und Bauch auf Normalmaß bringen... Fasten ist freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung für eine begrenzte Zeit, welche von Bewegung, Entspannung und geistiger Regeneration begleitet wird. Man kann heute im Urlaub, im Alltag, im Rahmen von Wandertouren oder auch alleine zu Hause fasten.
Beim Fasten soll der Körper auf seine Energievorräte zurückgreifen. Der Fastende darf nur flüssige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Genussmittel wie Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee oder Zigaretten sind tabu. Beim so genannten Heilfasten, 1920 von dem Arzt Otto Buchinger entwickelt, werden neben Tee und Wasser auch Gemüsebrühe, Obstsäfte und Honig gegeben. Andere Fastenschulen erlauben Molke, Ahornsirup oder Zitrone.

Das Entscheidende sind aber nicht nur die Zusätze. Diese sind eine Frage der individuellen Verträglichkeit und der Ausgangsbedingungen. Wichtig für den Erfolg ist Ruhe sowie eine fachkundige Betreuung. Von großer Bedeutung ist auch die Planung von Anfang und Ende des Fastens. Die Einstimmung mit einer kalorienreduzierten Nahrung kann schon eine Woche vorher beginnen.
Viele Menschen fasten einmal im Jahr, meistens in der Osterzeit. Ihr Hauptmotiv ist es, durch Fasten wieder ein Bewusstsein für die Lebensbedingungen und die Ernährung zu bekommen. Dass man dabei abnimmt und die Haut zarter wird, sind angenehme Nebeneffekte.

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