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Gesundheit

Gesunde Füße ohne Fußpilz


Fußpilz kann durch verschiedene Erreger, wie z. B. Fadenpilze oder Hefepilze, hervorgerufen werden (Pilzinfektion). Unbehandelt verliert ein fußpilzbefallener Mensch pro Schritt etwa 50 Hautschuppen, wobei jede einzelne davon infektiös ist. Auf diese Weise kann sich der Pilz, er wird von Mensch zu Mensch
übertragen, rasch vermehren und andere Personen anstecken. Dabei kommt es zu Rötungen, Juckreiz, Nässen, Hautabschuppungen, oder Blasenbildung zwischen den Zehen. Später können auch die Fußsohlen und die Fußlinien befallen werden, besonders aber die Zehennägel (Nagelpilz), da Verletzungen des Nagelbettes das Eindringen der Pilzkeime in den Fußnagel begünstigen. Die weit verbreitete Angst, durch Barfußlaufen in Schwimmhallen und Sportstätten an Fußpilz zu erkranken, ist jedoch unbegründet. Dieser bevorzugt als Nährboden feuchte Haut und findet ideale Bedingungen für seine Verbreitung in geschlossenen Schuhen, vor allem, wenn diese eng sind und dabei die Zehen zusammenpressen. In Schwimmbädern und Duschräumen sind Fußpilzkeime in großer Zahl gegenwärtig – und selbst, wenn man mit Badeschuhen bekleidet ist, bekommt man diese mit Spritzwasser ab. Eine gesunde, trockene Haut macht eine Ansteckung jedoch sehr unwahrscheinlich, weshalb passionierte Barfußgeher oder Träger von Sandalen trotz unbeschuhten Besuchs von Feuchträumen, kaum an Fußpilz erkranken. Um den Fußpilz erst gar keine Chance zu geben, sollte man nach dem Baden oder Duschen die Zehenzwischenräume gut abtrocknen, möglichst atmungsaktives Schuhwerk bevorzugen und vor allem keine synthetischen Strümpfe tragen, da diese das Schwitzen an den Füßen besonders fördern. Es wird empfohlen, in Schwimmbädern und öffentlichen Duschen immer Badeschuhe zu tragen und leicht schwitzende Füße mit desodorierenden Cremes oder Fußbädern trocken zu halten. Sind die Füße bereits mit Fußpilz infiziert, können zur Behandlung Juckreizstillende Fußbäder oder Cremes, sowie mehrmals täglich Antipilzmittel (Antimykotika) in Form von Salben, Pudern oder Sprays angewendet werden. Um einen Rückfall zu vermeiden, sollte eine Anwendung mindestens über die Dauer von zwei bis drei Wochen erfolgen, auch nach Abklingen der Beschwerden. Entfernen Sie außerdem die sich abschuppende Haut an den Füßen, desinfizieren Sie alle getragenen Schuhe mit Fußpilzspray und waschen sie benutzte Handtücher und Socken im Kochwaschgang, um enthaltene Keime abzutöten.
Werden die Beschwerden trotz Behandlung immer stärker und ist man sich nicht sicher, ob es sich um einen Fußpilz handelt, sollte stets ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann den möglichen Erreger feststellen, eine spezielle Behandlung durchführen und andere Ursachen für die Beschwerden wie z. B. Allergien oder Durchblutungsstörungen in den Beinen (Arterienverkalkung) ausschließen.
Quelle: Wochenspiegel, Gesundes Leben auf freien Fuß, gesundheit-aktuell

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