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Gesundheit

Schnarchen - ein Frauentabu?


Gabi sitzt mit ihren Freundinnen im Café und man hört sie über das lästige Schnarchen ihrer Männer reden. „Heute Nacht habe ich mal wieder auf dem Sofa geschlafen, weil er so fürchterlich schnarchte!“ Die anderen nicken beifällig und jetzt ist die Diskussion voll im Gange.
Alle reden wirr durcheinander – alle, bis auf eine – Astrid. Sie wird von ihren Freundinnen gefragt, ob ihr Mann denn auch schnarchen würde. Etwas errötend und verlegen sagt sie: „Nein, mein Mann schnarcht nicht, ich schnarche und das in einer unerträglichen Lautstärke.“ Blankes Entsetzen! „Aber Frauen schnarchen doch nicht!“, klingt es fast wie aus einem Munde. Doch sie tun es und vielen ist es peinlich. Es ist unweiblich und unerotisch, aber das ändert nichts an der Tatsache. Frauen reden meist offen über die Probleme, die sie mit Männern haben. Männer halten sich, ganz Kavalier, eher zurück. Sie stellen ihre Frauen auch nicht so schnell zur Rede und beklagen sich, wie Frauen es tun. Manche Frau, die sich über ihren Mann beklagt, schnarcht selber.
Allein in Deutschland schätzt man, dass jeder 2. oder 3. schnarcht, darunter viele Frauen und auch Kinder. Viele davon leiden unter Apnoen, nächtliche Atemaussetzer, bei denen die Atmung im Schlaf für einige Sekunden bis zu mehreren Minuten stockt. Der oder die Schlafende bemerkt nichts davon. So kann sich der Sauerstoffgehalt im Blut erheblich nach unten reduzieren und zu körperlichen Beeinträchtigungen, wie Herzinfarkt, Bluthochdruck oder Schlaganfall führen. Der Körper reagiert bei diesen Atemaussetzern mit Aufwachen und einem oft begleitenden Schnarchseufzer, aber ohne, dass man wirklich wach wird. Diese Wach- und wieder Einschlafattacken können mehrere hundert Mal in der Nacht auftreten. Die Folge davon ist Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf, was besonders bei Autofahrten gefährlich ist. Sind die Atemaussetzer sehr bedenklich, ist der Weg eine Atemmaske zu bekommen, nicht mehr weit. Doch auch damit haben viele Probleme und können und wollen keine Maske tragen, die man eigentlich überall mitnehmen sollte, wie Urlaub, Geschäftsreise, Kur oder nur bei einer einfachen Übernachtung. Viele Frauen haben damit auch eine psychische Belastung, mit so einem „Ding“ zu schlafen.
Es gibt aber eine völlig neue Möglichkeit das Schnarchen und/oder die Apnoe durch ein Training selbst in den Griff zu bekommen. Diese spezielle Trainingsmethode hat Frau Evi Angela Daub aus Ludwigsburg entwickelt. Sie war Gesangslehrerin und hat diese effektiven Übungen entwickelt. Unzählige Tests und Studien wollen beweisen, dass das Schnarchen bei Frauen etwas mit den Hormonen zu tun habe oder mit Depressionen und Ähnlichem. Frau Daub hat hier eine andere Feststellung gemacht. „Sicher schnarchen Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen mehr, doch sie sind auch in einer Altersgruppe, in welcher unzählige Verspannungen bedingt durch Probleme in ihrem Umfeld auftreten. Kinder gehen aus dem Haus, oder man macht sich Sorgen um sie oder diese bekommen selbst wieder Kinder, man baut ein Haus, oder baut eines um, man verliert den Arbeitsplatz oder aus der Familie muss man Eltern pflegen oder es kommen mehr Todesfälle im Verwandtenkreis vor. Das passiert genau in dieser Altersgruppe und natürlich nehmen auch hier die Depressionen zu. Jetzt aber zu behaupten, dass die Hormone am Schnarchen Schuld wären, ist so, als würde man behaupten, dass Knirschen etwas mit dem Essen zu tun hätte. Wären die Hormone schuld, müsste jede Frau ab einem gewissen Alter schnarchen, was jedoch nicht der Fall ist.“
Beim Training stellen die Teilnehmer fest, dass Schnarchen auf der einen Seite zwar etwas mit Erschlaffung der Gaumensegelmuskulatur zu tun hat, aber genauso etwas mit Verspannung. Viele dieser Verspannungen sind schon zur Gewohnheit geworden und laufen tagtäglich unbewusst ab. Frauen, die schnarchen, können schon an ihrem Äußeren daran erkannt werden. Der Hals wird dicker und es bildet sich mehr Haut. Hierbei hilft keine Kosmetik und auch das Alter spielt keine Rolle, es sind Verspannungen. Dies hat nichts allein mit dem Älter werden zu tun, sondern mit langjährigen und vor allen Dingen unnützen Gewohnheiten, wobei sich Muskeln immer mehr verspannen. So werden jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer die persönlichen Gewohnheiten bewusst gemacht und wie man diese selbst lösen kann. Wichtig ist hierbei auch eine ganz spezielle Atemtechnik, damit man in kleinen Schritten die Apnoe langsam eindämmen kann. Das Ganze kann auch mit einer Art Technik verglichen werden, die nach und nach ins Unterbewusstsein über geht und dann auch im Schlaf wirkt.
Frau Renate Köhler, rechts im Bild, hatte seit 20 Jahren starke Probleme mit dem Schnarchen. Nach ihren eigenen Angaben hat man sie fast 100 m weit gehört und zwar vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Hinzu kamen nächtliche Atemaussetzer und ihr Arzt wollte sie zur Überprüfung in ein Schlaflabor schicken, wo man ihr sicher eine Maske mit nach Hause gegeben hätte. Doch Gott sei Dank hörte sie im Radio vom Antischnarch-Training und nahm daran teil. Schon nach dem ersten Mal schnarchte sie fast nicht mehr. Nach einiger Zeit konnten auch keine Atemaussetzer mehr festgestellt werden. Frau Köhler fühlt sich seitdem ausgeruht und fit und kann ihren Tagesablauf viel besser bewältigen.
Wer soweit ist und schon eine Maske hat, muss natürlich viel länger üben. Hierbei sind die Verspannungen und Erschlaffungen viel extremer. Wer aber seit ca. 10 – 20 Jahren schnarcht und keine Apnoe hat, der wird sehr bald eine Veränderung feststellen. So geht es im Training nicht nur um das Schnarchen allein, sondern auch eine häufig auftretende morgendliche Verschleimung kann jeder selbst eindämmen, sowie leichtere Verspannungen im Hals- und Nackenbereich und auch Probleme mit der Neben- oder Stirnhöhle. Das Training funktioniert, nur kann einem niemand das Üben abnehmen. Das Üben hat mehr mit Bewusstmachung und Kontrollieren zu tun, denn mit dem, was man so unter „Üben“ versteht. Es wird sich um jeden Teilnehmer persönlich gekümmert und auf ihn eingegangen und ihm erklärt, welche Übungen gerade für ihn besonders wichtig sind. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Die Ursache ist bei vielen gleich, nur die Probleme und Beschwerden variieren. Deshalb ist es so wichtig auf jeden, auch gerade im Gruppentraining, einzugehen. Die Daub-Methode kann aber noch viel mehr. Besonders Menschen, auch hier hauptsächlich Frauen, mit erheblichen Problemen und Beschwerden im Hals-, Nacken und Schulterbereich mit Problemen der Bandscheiben oder auch Ischias, Migräne, Knirschen, Magen-, Darmproblemen kann hier wegtrainiert werden. Den meisten Menschen mit Beschwerden ist hier wichtig, dass sie sich selbst helfen können und niemand sonst. So erreicht man bis ins hohe Alter ein Fitsein, das durch Sport allein nicht erreicht werden kann.
Autor/Quelle und weitere Informationen: www.daub-methode.de oder Tel.: 07141 - 979310

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Daub-Zentrum
http://www.antischnarchtraining.de

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