<function FIRST_SENTENCE at 0x41d1ccdc>
Direkt zum Inhalt
Gesundheit

Wenn unsere Seele die Haut reizt


Schon lange suchen Wissenschaftler nach Zusammenhängen zwischen Hauterkrankungen und Psyche. Im Blickpunkt des Interesses stehen dabei Neurodermitis,Psoriasis, Rosacea, Lippenherpes, Urtikaria (Nesselsucht) und Akne. Die genannten Erkrankungen sind nicht psychisch bedingt, können
sich aber durch seelischen Stress verschlechtern oder in einen akuten Schub übergehen. Deshalb werden sie als "psychosomatische Hauterkrankungen" bezeichnet, das heißt, sie sind körperlich (somatisch) erfassbar und psychisch beeinflussbar. Ein Beispiel dafür ist Lippenherpes (Fieberbläschen). Eindeutig von Viren ausgelöst, tritt er aber bevorzugt dann auf, wenn wir unter körperlichen oder seelischen Belastungen stehen. Viele Experten sind deshalb der Meinung, dass bei chronischen schweren Krankheitsbildern neben der regulären dermatologischen Therapie auch eine psychotherapeutische Behandlung erfolgen sollte. Im Rahmen einer Psychotherapie versucht man mit Hilfe von Entspannungsverfahren, wie von Autogenem Training, und verstandesmäßigem Erfassen der Situation zu erreichen, dass psychischer Stress abgebaut und das Selbstwertgefühl der Betroffenen verbessert wird. Auch Kinder können behandelt werden, damit sie frühzeitig lernen, auslösende Situationen zu meiden oder zu beherrschen. Wichtig: Alle Methoden können die Krankheiten nicht heilen, sondern nur helfen, sie besser in den Griff zu bekommen.

Besuchen Sie doch auch mal unser Portal für Gesundheit oder Bildung. Auch hier finden Sie hochinteressante Informationen über das jeweilige Gebiet.



Frauenportal

zurück Start Beauty