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Perücken – Ratgeber


Leiden Sie unter Haarausfall und möchten diesen kaschieren oder einfach nur eine Zweitfrisur? Zur Überbrückung einer haarreduzierten oder haarlosen Zeit werden oft Perücken benutzt, aber auch zur gewollten optischen Veränderung der äußeren Erscheinung. Aber welche Perückenarten gibt es, was kosten Sie
und welche Unterschiede gibt es zwischen ihnen? Bei Perücken gibt es große Qualitäts- und Preisunterschiede. Sie sollten für sich die Kriterien Natürlichkeit, Tragbarkeit und Situationssicherheit des neuen Haarersatzes positiv beantworten können. Standardmäßig werden meistens preiswerte, relativ grobe Kunsthaarperücken angeboten, welche bei krankheitsbedingten Haarausfall zum großen Teil von den Krankenkassen finanziert werden. Kunsthaarperücken bieten eine zufriedenstellende Lösung, solange man kurze Haare oder wieder nachwachsende Haare hat. Bei einer vollkommenen Kahlheit hingegen, sind diese bzgl. Natürlichkeit, Situationssicherheit und Tragbarkeit nicht mehr ganz optimal.

Idealerweise sollte während der kahlen Phase eine maßangefertigte, filigrane Echthaar Perücke die fehlenden Haare ersetzen. Manche Anbieter stellen daher sogar standardmäßig zwei Perücken zur Verfügung - eine Echthaar- und eine Kunsthaarperücke.
Preislich liegen Kunsthaarperücken bei 400 bis 900 Euro und Echthaarperücken bei 1.300 bis 2.200 Euro. Echthaar Perücken sind zumeist Maßanfertigungen, die zwischen 4 bis 12 Wochen dauern können, kalkulieren sie diese Zeit auf jeden Fall vorher mit ein.

Asiatisches Echthaar: Relativ starker und dicker Haartyp. Muss vor der Verarbeitung stark vorbehandelt und gefärbt werden, damit es auf dem europäischen Markt verwendet werden kann.

Cyberhair: Spezielle Art von Kunsthaar, das extrem hitzebeständig ist. Auch hält es die Farbe sehr gut und ist in der Haltbarkeit den bekannten Kunsthaaren weit überlegen. Preislich liegt es in der Höhe von Echthaaren.

Echthaar: Echthaare sind zur Zeit das Beste, um einen möglichst natürlichen und gefühlsechten Haarersatz zu erzeugen. Es werden europäische, indische oder asiatische Echthaare für Perücken verwendet.

Einzelhaarknüpfung: Bei einer Einzelhaarknüpfung wird immer nur ein einzelnes Haar verknüpft. Dadurch werden die Knüpfknoten kleiner und das Haar fällt sehr natürlich. Nur die hochwertigsten Perücken haben eine durchgehende Einzelhaarknüpfung.

Effluvium: Effluvium ist der Fachbegriff für Haarausfall.

Europäisches Echthaar: Sehr feines Echthaar und notwendig bei sehr feinem und dünnen Haar. Wird eher bei nordischen Haartypen gebraucht. Europäisches Echthaar ist zum Teil doppelt so teuer wie die anderen Echthaare.

Folie: Folienmonturen werden normalerweise nur bei einem Teilhaarersatz verwendet. Nur sehr spezielle Perücken haben einen Folienansatz. Vollhaarersatz auf Folienbasis gibt es nicht, hier wäre die Schweißdurchlässigkeit einfach zu schlecht.

Indisches Echthaar: Indisches Echthaar auch Indohaar genannt, wird gerne als Perückenhaar benutzt. Einerseits ist es in der Struktur dem durchschnittlichen europäischem Typ sehr ähnlich, andererseits ist es wesentlich kostengünstiger als europäisches Echthaar.

Kunsthaar: Kunsthaare werden bei besonders günstigen Perücken verwendet. Hatten frühere Kunsthaare noch sehr viele Macken, sind die Kunsthaare neuerer Generation (siehe Cyberhair) wesentlich farb- und hitzebeständiger. Kunsthaare haben keine Schuppenschicht, daher können keine großartigen Frisurveränderungen bei Kunsthaar Perücken vorgenommen werden.

Monofilament: Bei Monofilament werden auf einem feinen Stoff per Handarbeit Haare geknüpft. Diese Art der Montur ist wesentlich dünner als auf Tressen basierende. Aufgrund der dabei anfallenden Handarbeit sind Perücken auf reiner Monofilament Basis wesentlich teurer als "Misch-Perücken". Nur höherwertigere Perücken werden mit Monofilament ausgestattet. Monofilament Perücken sind bei weit fortgeschrittenem Haarausfall eine gute Lösung. Sie sind natürlich und zum Dauertragen geeignet. Nur die Situationssicherheit ist nicht so gegeben.

Monturarten: Den Unterbau, worauf die Haare geknüpft werden, bezeichnet man als Montur. Monturen können aus Tressen, Monofilament, Netzen oder Folien bestehen.

Netz: Netzmonturen werden bei besonders filigranen Perücken verwendet. Hierauf werden zumeist die Haare alle einzeln geknüpft. Eine Netz Perücke wird häufig am Stirnansatz mit einer Folienmontur ergänzt und erlaubt damit supernatürliche Übergänge. Diese Perücke wird vollständig in Handarbeit geknüpft. Damit ist die Netz Perücke die aufwändigste Perückenart. Netz Perücken sind bei einem sehr weit fortgeschrittenen Haarausfall oder bei einer totalen Kahlheit eine exzellente Lösung. Dieser Perückentyp stellt zur Zeit die natürlichste, sicherste und komfortabelste Lösung dar. Die Lebensdauer dieser Perücke ist ideal zur Überbrückung einer Chemotherapie geeignet.

Tressen: Tressen sind "Schnüre" auf denen jeweils die Haare maschinell gestickt werden. Diese Herstellungsweise ist sehr kostengünstig. Aufgrund der damit verbundenen Dicke der Perücke, werden Tressen im vorderen Bereich eher vermieden. Daher gibt es fast nur gemischte Perücken mit Tressen hinten und Monofilament vorne. Tressen Perücken sind meistens sehr robust, aber nicht besonders natürlich oder angenehm zu tragen. Tressen Perücken sind daher eher für den sporadischen Gebrauch gedacht.
Quelle: schoenheit-und-medizin

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