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Tipp

Juckender Mückenstich – Ade!


Stechen Mücken zu, bildet sich eine Quaddel - eine juckende Hautschwellung. Unser Körper reagiert damit auf den beim Stich injizierten, überwiegend aus Eiweißmolekülen und Peptiden bestehenden, Substanzcocktail. Dieser Mix erweitert die Haargefäße an der Einstichstelle und verhindert
zugleich die Blutgerinnung der angebohrten Blutgefäße. Das Blut des Opfers kann so schneller zum Saugrüssel des Insekts gelangen und verstopft während der Nahrungsaufnahme nicht durch Gerinnung die Blutbahn. Um sich mit ihren Beißwerkzeugen in unsere Haut zu bohren, braucht eine weibliche Mücke etwa eine Minute. Nach circa 2,5 bis 3 Minuten hat sie ihren Hunger gestillt und auch genug Blut für ihre Eier, in denen der Nachwuchs heranwächst, gesammelt. Männchen stechen übrigens nicht. Unser Körper schüttet als Abwehrreaktion auf einen Mückenstich Histamin, ein Gewebshormon, aus. Dieses wirkt gefäßerweiternd, lässt Flüssigkeit ins Gewebe austreten und
erzeugt die lokale Schwellung. Warum es dabei zum Juckreiz kommt, ist ebenso wie die genauen Inhaltsstoffe der injizierten Stichsubstanz der Mücke, noch nicht restlos erforscht. Nach einer gängigen Modellvorstellung wird er durch die freien Nervenendungen so genannter C-Nervenfasern vermittelt, die durch Histamin aktiviert werden können. Für den, auch über einige Tage anhaltenden Juckreiz, machen Experten eine immunologische Spätreaktion als Ursache verantwortlich. Die Stärke des Juckreizes hängt unter anderem davon ab, ob eine Mücke die volle Menge ihres Speichelsekrets injizieren konnte oder vorher erschlagen wurde. Auf keinen Fall sollte am Mückenstich gekratzt werden, da die Schwellung dadurch nur unnötig zunimmt und sich der Abheilprozess verzögert. Legen Sie lieber eine kühlende Kompresse über den Einstich oder fixieren Sie die Stelle mit einem Pflaster.

So beugen Sie einem Mückenstich vor:

- Tragen Sie abends und im Schatten Kleidung aus Leinen oder Baumwollmaterialien, welche Arme und Beine bedecken. Dabei sollten möglichst gedeckte Farben gewählt werden, da grelle Farben, vor allem Gelb und Orange, auf Mücken sehr anziehend wirken.
- Duschen Sie mehrmals am Tag. Schweißgeruch zieht die Insekten an.
- Schließen Sie abends in der Wohnung zuerst das Fenster und schalten Sie erst dann das Licht an. Oder bringen Sie ein Insektengitter an die Fenster an.
- Auch natürliche, stark riechende Duftstoffe wie Fenchel-, Eukalyptus-, oder Pfefferminz-, Zitronen-, Nelken-, Zedernöl, -Lavendel und Kampfer sind zur Insektenabwehr geeignet. Hierbei handelt es sich vor allem um ätherische Öle, welche man mit Öl (beispielsweise Olivenöl) vermischt auf die Haut auftragen (Wirkdauer circa 2-6 Stunden) oder ihren Duft mittels Aromalampe verbreiten kann. (Es verträgt nicht jeder diese stark duftenden Öle auf der Haut, bei zu hohen Konzentrationen kann es zu allergischen Reaktionen kommen.)
- Die regelmäßige Einnahme von Aloe Vera Gel hilft, die eigenen Abwehrreaktionen des Körpers zu stärken und den empfundenen Juckreiz bei einem Stich zu vermindern.

Diese Hausmittel lindern den Juckreiz nach einem Mückenstich:

- Spitzwegerich/ Breitwegerich Blätter frisch zerstoßen (oder zwischen den Fingern zerreiben) und auf die juckenden Stellen legen oder einreiben, auch der Spitzwegerich-Frischsaft kann verwendet werden
- Zwiebel aufschneiden und mit der Schnittstelle die juckende Stelle einreiben.
- Den Stich umgehend mit frischem Zitronensaft beträufeln; das erzeugt zuerst ein leichtes Brennen, neutralisiert dann jedoch den Mückenstich.
- Aloe Vera Pflanze anschneiden und mit dem frischen Pflanzensaft die Stichstelle einreiben.
- Cremes, mit Inhaltsstoff Kortison, auf den Stich auftragen und leicht verreiben.
- Antiallergikum in Form von Tabletten aus der Apotheke einnehmen.
- Umschläge mit essigsaurer Tonerde (bei Rötungen und Schwellungen) anwenden.
- kühlende Umschläge mit verdünntem Essigwasser auflegen
- möglichst heisses Wasser (Vorsicht vor Verbrennungen!) per Tuch, Waschlappen etc. auf die Stichstelle halten und schon ist der Juckreiz weg, ganz oder aber mindestens für ein paar Stunden.

Quelle Text/Bild: digimakro/rp-online/dooyoo/bioapo/AB

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